Im Herbst 2019 stellten wir fest, dass Gin nicht gleich Gin ist. Vor allem, Gin ist nicht gleich guter Gin. Die facettenreiche Spirituose zog uns sofort in ihrem Bann – die Idee einen eigenen Gin zu kreieren war geboren.
Ohne jegliche Vorerfahrungen in der Alkoholerzeugung mussten wir aber erstmal intensiv recherchieren und wir stellten fest – die Herstellung ist eine eigene Wissenschaft für sich.
Schlussendlich dachten wir uns aber „das kann doch nicht so schwer sein“ und wir machten uns ans Mischen und Panschen von Botanicals.

Unseren ersten Versuch machten wir mit einer Mini-Tischdestille aus Glas, welche wir von einem Freund geschenkt bekommen haben. Wir heizten also ein und die Freude beim ersten Tropfen war groß!

100ml waren das Ergebnis und beim Verkosten zogen sich alle Geschmacksnerven zusammen! Unsere erste Kreation war eine Art Orangenbitter, unvorstellbar bitter und ungenießbar.
Dieser Schlag ins Gesicht entmutigte uns aber kein bisschen. Nach etlichen weiteren Versuchen fanden wir endlich das perfekte Gin Rezept. Der BENGIN war geboren – angelehnt an den Spitznamen „Benji“.

Schnell war aber auch klar, dass wir mit 100 ml nicht weit kommen werden. Wir haben uns also im Freundeskreis umgehört, ob jemand jemanden kennt der auch größere Mengen Edelbrände herstellt. So lernten wir unseren heutigen Lehrmeister Willibald Zollner kennen. Mit über 60 Jahren Erfahrung und etlichen Gold Prämierungen für seine Edelbrände, führt er uns heute noch in die hohe Kunst ein. Unseren 1. Batch brennten wir also beim „Willi“ in einer 50L Kupferdestille. Während des Brennvorganges bekamen wir natürlich eine Verkostung der Kreationen vom Brennmeister. Wir sind bis heute begeistert, noch nie haben wir so guten Schnaps getrunken. Unter anderem haben wir auch einen Schlehdornlikör verkostet. Für Martina war sofort klar, dieser beerige Geschmack harmoniert bestimmt mit unserem Gin. Später entstand aus dieser Idee unser TINGIN, abgeleitet von ihrem Spitznamen „Tini“. Der Tag endet nicht wenig überraschend mit einem Damenspitz und vielen neuen Erkenntnissen. Eine neue Leidenschaft wurde entfacht!

Seit 2021 unterstützt uns auch die Fam. Mostecky vom Unterbergnerhof mit ihrem Knowhow. Hier werden seit Jahrzehnten feinste Edelbrände, als auch Apfelmost und Essig produziert. Seither wurden in der 150 Liter Kupferdestille auch rund 1400 Liter BENGIN destilliert!

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